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Der Chef des Militärischen Abschirmdien…

26-09-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Bundeswehr: MAD-Präsident muss gehen – Warum eigentlich? von Sascha Rauschenberger Die Entscheidung über die Personalie von Christof Gramm kam überraschend. Der Präsident war ein in Nachrichtendiensten geschätzter und verlässlicher Partner.  Der Präsident des...

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Sirenen-Signale erklärt -Video

10-09-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Heute um elf Uhr finden in der Bundesrepublik Deutschland erstmalig seit 30 Jahren wieder Sirenen-Warnübungen statt. In diesem Video sind die Signale der Sirenen sehr gut erklärt.  Jeder sollte die Töne kennen...

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Der völlig verdrehte Attila Hildmann

30-08-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

"Avocadolf" Attila Hildmann als "braune Maultasche" im Schwitzkasten abgeführt Ja, ja, wenn er Reichskanzler wäre, würde Volker Beck Übles geschehen. Wenn es nach dem Vegankoch und Extrem-Hetzer Attila Hildmann und seiner...

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European News Agency

Tristan Brübach– Wie viele ZOPFMÄNNER gab es wirklich? -

 

Sehr sorgfältig recherchierter Artikel

In hervoragender Art und Weise setzt sich die Gastautorin Sunny Baetz mit dem Mord an Tristan Brübach auseinander. Sie stellt Fragen, die gerade im Zusammenhang mit dem seit neuerer Zeit kursierenden Verdacht eingehen, dass Christian B. mit der Tat in Verbindung gebracht werden könnte. 

Eine Bitte haben alle, die daran  gearbeitet haben: Wer etwas weiß oder beobachtet hat, möge sich dem Link folgend, bitte bei der Polizei melden. 

Dieses Kind hat zu sehr gelitten, als das man diese Tat vergessen könnte. Deshalb geht ein besonderer Dank an die Kriminalbeamten, die sich um den Fall kümmern und an Sunny Baetz für ihren Artikel. 

 

 

– Wie viele ZOPFMÄNNER gab es wirklich? -

Der 13-jährige Tristan Brübach aus Frankfurt am Main wurde am 26. März 1998 in Frankfurt Höchst auf schreckliche Art und Weise ermordet. Bis heute sind der oder die Täter nicht gefasst.

Im Zusammenhang mit dem Mord an Tristan wurde ein Phantombild angefertigt, welches nachweislich auf den Aussagen verschiedener Zeugen basiert.

Diese Zeugen gaben an, den abgebildeten Mann u.a. in Begleitung von Tristan, an verschiedenen Orten – vor und nach der Ermordung des Jungen - gesehen zu haben.

Im Verlauf meiner eigenen Recherchen in Bezug auf diese Zeugenaussagen, stieß ich auf sechs verschiedene Zeugen, welche den möglichen Täter - unabhängig voneinander, an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten.gesehen haben wollen.

 

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich hierbei immer um den selben Mann handelte?

Wie viele „Zopfmänner“ gab es wirklich?

Warum konnte bisher niemand weitere Angaben zu dem Mann machen?

Wo hielt sich der Mann zwischen den einzelnen Sichtungen auf?

Warum wurde er bisher nie wieder gesichtet?

 

„Der zuständige Ermittler ist sich sicher, dass der Kindermörder schon Wochen vorher im Stadtteil unterwegs war.“

QUELLE: Spiegel-TV-Reportage „Mordfall Tristan – Neue Spuren“

 

Zeugin 1:

„Ein Mädchen hatte am Liederbach einen Mann mit einem Pferdeschwanz aus einem Gebüsch kriechen sehen.“

QUELLE: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mord-an-tristan-bruebach-die-losen-enden-12125962-p2.html

„Zum ersten Mal wurde die Person an dem Tattag, kurz nach der Tat, gegen 15:50 Uhr direkt am Liederbach-Tunnel aus einem Gebüsch kommend von einem zwölfjährigen Mädchen gesehen. Die Person trug eine Mütze, bei der hinten ein Pferdeschwanz oder ein Zopf herausschaute.“

QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Tristan#Phantom_Zopftr%C3%A4ger

 

 

Zeugin 2 – Maria Haas:

Bei dieser Zeugin handelt es sich um Maria Haas, die ehemalige Nachhilfelehrerin von Tristan Brübach. Sie gab an, Tristan vor seinem Tod in Begleitung eines erwachsenen Mannes gesehen zu haben. Dabei soll es sich um den Mann auf dem Phantombildes handeln. Es sei nicht das erste Mal gewesen, dass sie diesen Mann sieht.

 

Sehr bemerkenswert finde ich die Beschreibung der Lehrerin, in Verbindung mit der vermuteten Vorliebe für Kinder/Jugendliche des Täters.

„Als er schon älter war, habe ich ihn sehr oft zusammen mit Erwachsenen gesehen.

Was mich auch gewundert hat. Tristan war ja auch ein sehr hübsches Kind.

Was irgendwo gut angekommen ist mit seinem Aussehen und vielleicht auch seinem Wesen.“

QUELLE: Spiegel-TV-Reportage („Mordfall Tristan – Neue Spuren“)

Fiel Tristan seinem Mörder vielleicht deswegen auf? - Weil er „besonders hübsch“ war ?

 

In meinen Recherchen stieß ich auf die Information, dass Frau Haas den Täter als (Zitat) „mindestens doppelt so alt“ [wie Tristan] beschrieb und weiter schilderte, dass sie den Mann nur von hinten bzw. der Seite sah. Sie sei sich jedoch sicher, dass er einen Zopf trug.

Im Beitrag schildert sie dann ihre Beobachtungen nur wenige Tage vor dem Mord an Tristan:

„Der Tristan kam mit seinem Begleiter hier aus der Gotenstrasse, ist hier in den Schneidmühlenweg eingebogen und sie sind hier lang gegangen.

Und ich konnte dann noch sehen, dass er vorne an der Ecke des Schneidmühlenweges nach links abgebogen ist. [Ermittler: „Mit dem Mann?“] Mit dem Mann.“

 

Auf die nochmalige Rückfrage, ob der Mann denn so ausgesehen habe, wie auf dem Phantombild (Ermittler zeigt der Zeugin das Bild) erwidert sie:

„Ja. […] Also nach dem was ich so wahrgenommen habe, kommt das Phantombild in etwa hin.“

Auf die Nachfrage des Reporters, in wie weit der Mann ihr bekannt vor kam, sagt sie:

„Also er kam mir bekannt vor. Ich konnte oder könnte auch jetzt nicht sagen woher.

Aber vom Gesicht her, von der Statur her, kam er mir bekannt vor. So, als hätte ich ihn – also in diesem oberen Stadtteil Engelsruhe unter Umständen schon gesehen. Und vielleicht auch nicht nur ein Mal.“

QUELLE: Spiegel-TV-Reportage („Mordfall Tristan – Neue Spuren“)

Hat sie Tristan nach dieser Beobachtung nochmal gesehen? Wenn ja, hat sie ihn gefragt, wer der Mann war?

Meinen Recherchen zu folge, gibt es in diesem Bezug immer wieder die Vermutung, es habe sich bei dieser Sichtung möglicherweise um Tristan und seinen Vater gehandelt. Diese These kann ich meines Wissens nach jedoch ausschließen, denn Frau Haas kannte Herrn Brübach von Gesprächen.

Sie hätte ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder erkannt...

 

Eine Woche später meldete sich eine weitere Zeugin, die Tristan persönlich kannte und ihm regelmäßig Nachhilfe gab. Die Zeugin gab an, dass sie nur wenige Tage vor dem Mord Tristan in

Begleitung eines erwachsenen Mannes gesehen habe, der genauso aussah, wie die Person auf dem Phantombild. Sie war sich sicher, diesen Mann mehr als einmal gesehen zu haben.

QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Tristan#Phantom_Zopftr%C3%A4ger

Eine Zeugin beobachtete Tristan vor der Tat in der Begleitung eines unbekannten Mannes, zu dem später das Phantombild passte. Durch die Zeugin wurde auch offenbar, dass der Täter sich in der Umgebung auskannte, da sie meinte, dass sie den Täter mehrfach gesehen hatte. 

QUELLE: https://www.thekasaantimes.de/item/item/19238-tristan-bruebach

In derselben Sendung (wie auch später in „Hallo Deutschland“, 3.9.2014) wird auch Maria Haas interviewt, eine ehemalige Nachhilfelehrerin von Tristan. Sie habe Tristan wenige Tage vor der Tat mit einem Mann gesehen, den sie als den Zopfträger identifizieren wird.

 

QUELLEN: Zweite Spiegel-TV-Reportage  + „Hallo Deutschland“, 3.9.2014

Woher kannten sich Tristan und der Mann?

Wo und warum haben sie sich getroffen?

Wo wollten sie hin und was hatten sie vor?

Wieso zeigte der Mann sich öffentlich zusammen mit Tristan?

Gibt es noch andere Personen die Tristan und den Mann zusammen sahen?

Kaufte der Mann auch Tristan Süßigkeiten & Spielzeuge?

Zeuginnen 3:

Dies sind die Mitarbeiterinnen der Anwaltskanzlei.

Diese soll von einem– ebenfalls ein zum Phantombild passendem – Mann, genau eine Woche nach dem Mord an Tristan besucht worden sein.

Eine Woche nach der Tat, das stand ganz woanders in den Ordnern, war ein Mann mit Pferdeschwanz in einer Frankfurter Anwaltskanzlei aufgetaucht, verwirrt und mit den Worten: „Ich hab Scheiße gebaut.“

QUELLE: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/mord-an-tristan-bruebach-die-losen-enden-12125962-p2.html

Etwa eine Woche später tauchte der Mann bei einer Anwaltskanzlei auf, bei der er sich gegenüber der Anwaltsgehilfin wie folgt äußerte: „Ich bin gerade aus dem Knast entlassen worden und habe schon wieder Mist gebaut.“ Die Anwaltsgehilfin schickte ihn daraufhin zu einer anderen Kanzlei für Strafsachen, die der Unbekannte aber nicht aufsuchte.

QUELLE: https://de.wikipedia.org/wiki/Mordfall_Tristan#Phantom_Zopftr%C3%A4ger

Darauf verschwand der Mann, dessen Alter, Größe und Gestalt der Beschreibung der ersten Zeugin ähnelte. Auffälligstes Merkmal: Sein langes, dunkleblondes Haar, das er zu einem Zopf oder

Pferdeschwanz gebunden trug und eine auffällige Veränderung der Oberlippe, die von einer Vernarbung stammen mag oder eine charakteristische, angeborene Fehlstellung ist.

Der Gesuchte soll zur Tatzeit etwa 20 bis 30 Jahre alt und ungefähr 1,75 Meter groß gewesen sein.

Die Polizei ist nicht sicher, ob es sich bei ihm um den Mörder oder einen Passanten handelt. Doch die Ermittler hoffen, dass er etwas über das Verbrechen weiß.

QUELLE: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-tristan-mann-mit-narbe-und-zopf-gesucht-a543707.html

Handelte es sich hierbei um den Mann, welcher laut Zeugenangaben,

(siehe letzte Zeugen in meiner Auflistung) in einem Gefängnis inhaftiert war und von den Beamten wiedererkannt wurde?

Wie schon erwähnt wurde das Phantombild aus den oben stehenden Zeugenangaben erstellt und am 26. März 2009 veröffentlicht.

Die Polizei legt das Phantombild vom Zopfmann vor.

Es wurde von Liane Bellmann, Mitarbeiterin des Hessischen LKA erstellt.

QUELLE: (Express, 8.4.2009)

Im Verlauf der Ermittlungen meldeten sich dann weitere Zeugen, welche unabhängig voneinander Berichteten, den Mann auf dem Phantombild vor dem Mord an Tristan gesehen oder sogar mit ihm in direktem Kontakt gestanden zu haben.

Zeuge 1:

Ende März 1998 erschien dann eine 14-Jährige bei der Kripo und machte Angaben über einen

Unbekannten, den sie in der Nähe des Tatorts gesehen haben wollte: Ein junger Kerl, das Haar zu einem Pferdeschwanz oder Zopf gebunden. Trotz weiterer Ermittlungen blieb die Identifizierung dieses Mannes unmöglich.

QUELLE: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fall-tristan-mann-mit-narbe-und-zopf-gesucht-a-543707.html

Meinen Recherchen nach, muss es sich hierbei um den Zeugen handeln, welcher Jahre später in einem TV Beitrag der Spiegel-TV-Reportage („Mordfall Tristan – Neue Spuren“) zu Wort kommt. Dieser Berichtet davon, dass ihm ein Mann wie auf dem Phantombild im unmittelbaren Zeitraum vor dem Mord an Tristan in Frankfurt-Höchst aufgefallen sei.

„Wenn ich von der Schule nach Hause kam, kam er mir immer entgegen.

Und lief auch immer auf der Straßenseite auf der ich gelaufen bin. Wenn ich auf der Straße... also wenn ich auf einer der Straßenseite gelaufen bin und diese gewechselt habe, hat er sie auch gewechselt.

Um an mir vorbei laufen zu müssen. Und das hat einem schon... ähm... ein bisschen Angst eingejagt.“

QUELLE: Spiegel-TV-Reportage „Mordfall Tristan – Neue Spuren“

Weiter berichtet der selbe Zeuge, den selben Mann zwei Jahre nach dem Mord an Tristan erneut gesehen zu haben. Zu diesem Zeitpunkt überquerte er die Brücke im Tunnelbereich und sah den Mann im Inneren des Tunnels stehen.

Im Verlauf des TV-Beitrages berichtet der Zeuge dem zuständigen Ermittler von dieser Begegnung wie folgt:

„Das ist die Stelle wo ich damals mit meinem Hund über die Brücke gelaufen bin und dort unten den Mann hinter dem Gitter gesehen habe. Den, den ich damals zur Tatzeit auch dort gesehen habe.

[Ermittler: „Hat er was zu ihnen gesagt oder haben sie etwas zu ihm gesagt?“] Nein. Ich habe nichts gesagt. Ich habe den Blick abgewendet und bin Heim.“

Was wollte der Mann im Inneren des Tunnels?

Gibt es andere Personen, die den Mann dort o. im Umkreis sahen?

Zeuge 2 – Dominik Sandner:

In etwa dem selben Zeitraum hält der Mann sich ebenfalls im Raum Hofheim auf.

Wieder in der Nähe von Kindern. So berichtete der Zeuge Dominik Sandner, dass er Ende 1997 einen Mann in einem Waldstück hinter dem dortigen Kinderheim beobachtete, in welchem er sich zu dieser Zeit als Schüler aufhielt. Der Mann schien ein besonderes Interesse an den spielenden Kindern zu haben.

„Auf jeden Fall hat er schon gezielt auf uns geguckt. Und auch um sich geguckt, ob ihn vielleicht jemand beobachtet. Der hat dann gesehen, dass wir ihn wahrgenommen haben und der ist er halt direkt da runter in d´die Richtung in den Wald gerannt.“

 

Laut den Aussagen der Kinder handelte es sich auch hier um den Mann auf dem Phantombild.

Laut Ermittler ähnelten die Kinder dem Beuteschema in Tristans Fall.

Auffällig sei auch, dass der Täter sich nicht aus dem Vorderbereich des Heimes näherte. Dies könnte bedeuten, dass er Wert darauf legte, nicht gesehen zu werden.

Gleicht man das Luftbild des Heimes mit der Aussage des Zeugen ab, stimmen seine Angaben überein. Der Mann könnte sehr leicht in Richtung Wald geflüchtet sein.

 

Weiter berichtet der Zeuge davon, sich sogar mit dem Mann verabredet und gemeinsam mit ihm nach Höchst gefahren zu sein.

„Ja, er hat dann gewartet. Teilweise war er auch mit im Geschäft. Und wir haben halt Süßigkeiten gekauft. Auch Spielzeuge.“

QUELLE: Spiegel-TV-Reportage „Mordfall Tristan – Neue Spuren“

Meinen Recherchen nach, wird diese Tatsache in folgendem Artikel aufgegriffen:

Dort war bereits vor Tristans Tod ein 12-Jähriger in der Nähe des Vincenzheimes mehrfach von einem Mann mit Pferdeschwanz angesprochen und auch nach Höchst mitgenommen worden, wo er von dem Unbekannten am Bahnhof Süßigkeiten erhielt. „Vielleicht sind in jener Zeit auch noch

andere Jungen von dem Mann angesprochen worden, die sich erinnern können“, hofft Fey.

QUELLE: https://web.archive.org/web/20141030074814/http://www.kreisblatt.de:80/lokales/main-taunus-kreis/Tristan-neuesTaeterprofil;art676,689928

Wie ist der Junge mit dem Mann dort hin gefahren?

Mit dem Auto? Mit der Bahn? Dem Bus?

Zeugen 3:

Als Letztes müssen hier auch die 2 Mitarbeiter erwähnt werden, welche sich sicher waren, dass der Mann auf dem Phantombild in einem Gefängnis gesessen habe, in dem sie arbeiteten.

„Zwei Mitarbeiter der ehemaligen Justizvollzugsanstalt Höchst meldeten sich 2008 mit dem Hinweis, der Mann auf dem Phantombild habe dort eingesessen.

Fey wertete die Akten aus von Gefangenen, die in Frage kamen und in Höchst inhaftiert waren.

Aber er hatte nur Zugriff auf die Unterlagen derer, die auch dort entlassen worden waren. An die Akten der Häftlinge, die im Rahmen ihrer Freiheitsstrafe in ein anderes Gefängnis verlegt worden waren, kam er nicht heran.“

Fey schickte an alle rund 400 Justizvollzugs- und Maßregelvollzugsanstalten in Deutschland das Phantombild verbunden mit der Frage, ob dieser Mann inhaftiert sei oder einst war: nicht einmal 80 Anstalten beantworteten seine Anfrage.

QUELLE: https://www.spiegel.de/panorama/justiz/tristan-bruebach-20-jahre-spaeter-kommissar-uwe-fey-gibt-nicht-auf-a-1199037.html

Zu guter Letzt möchte ich hier noch auf einen anderen Punkt eingehen...

Innerhalb meiner Informationssammlung stieß ich vor langer Zeit auf einen TV-Beitrag (dieser ist leider heute nicht mehr verfügbar), in dem Frau Haas davon berichtete, dass es einen Zeitraum gab, in dem Tristan tagelang nicht auffindbar gewesen sei. Später habe sich dann heraus gestellt, dass er in verschiedenen Kellerräumen übernachtet hatte.

Diese Aussage bestätigten ebenfalls weitere Personen, welche in in Bezug auf meine Recherchen kontaktierte.

„Tristan ist wohl mal ein paar Wochen von daheim ausgebüxt, hatte aber ein prima Verhältnis zu seinem Vater und der Oma.“

„Er war wochenlang weg und lebte in irgendwelchen Kellern.

Das sagte seine Lehrerin, die ihn auch mit dem Zopftyp in der Stadt sah.“

Warum lief Tristan damals weg?

Um welchen Zeitraum genau handelte es sich hierbei?

Traf Tristan vielleicht schon zu dieser Zeit den / „einen“ Zopfmann?

 

Weitere, folgende Artikel von Sunny Baetz in Bearbeitung:

  • Verletzungsbild & Obduktionsskizze – Ermittler geben Täterwissen preis!
  • Hatte Tristans Mörder beruflichen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen?
  • Zu viele Parallelen zu anderen Kindermorden! - Wieso sieht niemand die Zusammenhänge?
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Mysteriöser Mord an der Costa Adeje - Teneriffa

Fund in den Bergen
Santa Cruz de Tenerife e.B. mcvth

Nach dem Fund von zwei Leichen deutscher Staatsangehöriger, in einer Höhle, in den Bergen hinter der Stadt Adeje im Süden Teneriffas, ermittelt die Guardia Civil.

Gewöhnlich ist das der Platz, wo die, auf Teneriffa allgegenwärtige Drogenmafia ihre Opfer abzulegen pflegt, oder Abrechnungen im Drogenmillieu stattfinden.

 

 

In den Bergen, in den Höhlen, die durch Magmaflüße dereinst entstanden, fallen die Toten niemandem auf - doch diesmal, entkam nach ersten Angaben der Guardia Civil, ein fünfjähriges Kind. Dieses Kind berichtete dann von dem Mord an der Mutter und dem zehnjährigen Bruder, nachdem es durch die Berge geirrt war. Dort traf es auf einen Wanderer und wurde, weil das Kind nicht Spanisch sprach, in das Hauptquartier der Guardia Civil auf Teneriffa, nach Las Americas, gebracht.

Dort konnte der Junge zumindest Auskunft einen möglichen Tathergang geben.
Nach Auskunft des Bürgermeisters, der einer Pressekonferenz beiwohnte, soll das Kind unter schwerem Schock gestanden haben, als es erzählte, dass der Vater plötzlich bei einer Wanderung die verbliebenen Familienmitglieder, aus welchem Motiv auch immer, angegriffen habe.
Mehr ist zu dem Tathergang noch nicht bekannt.

 

Die Guardia Civil und die Feuerwehr, wie auch die Policia National griffen in die Suche ein.

 

 

Kurz darauf wurde der Vater in der Stadt Adeje festgenommen. Ersten Informationen zufolge war der Deutsche, der jedoch permanent auf den Kanaren lebt, verletzt. Er wird verdächtigt, auf die Mutter und das Kind eingeschlagen zu haben. Ob das so war, kann derzeit niemand beantworten. Der Verdächtige soll heute dem zuständigem Haftrichter vorgeführt werden, und zu der Tat befragt werden.

 

Der Vater, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, soll bei der Verhaftung erheblichen Widerstand geleistet haben.

 

 

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Tatort Ötztaler Alpen

Ötzi war der Wanderer zwischen den Welten. Einer der wenigen, dessen Geschichte auch in die Neuzeit überliefert wurde. Eher zufällig wurde der Mann aus dem heutigen Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien zur Mumie.

Gefunden wurde er von Wanderern am Tisenjoch, in den Ötztaler Alpen, am 19. September 1991. Es schälte sich aus dem Eis und einem kleinen Teich ein menschlicher Körper, der erst für den eines vermissten Bergsteigers gehalten worden war. Erst gerichtsmedizinische Untersuchungen in Österreich und Italien entzauberten die Mumie.

Durch glückliche Umstände gelang es, seine sterblichen Überreste noch nach tausenden von Jahren, nach einer Eisschmelze, an dem späteren Fundort vorzufinden.

Ötzi ist das Synonym für die Magie der Archäologie. Eigentlich ein Zeitreisender, wie es kaum einen Zweiten gibt.
Bei Auffinden war der kleine hagere Mann, der nur noch aus einem vergilbten Körper zu bestehen schien, eine außergewöhnliche Weltsensation.

Jeder wollte den Mann sehen, der in grauer Vorzeit ums Leben kam. Selbst mit dem 3D-Drucker wurden aus Harz zahllose Ötzis in späteren Jahren gefertigt. Die Modelle traten ihre Siegeszüge durch die Museen dieser Welt an.

 

Über Ötzi, sein unmittelbares Lebensumfeld und die Umstände seines Todes ist viel geschrieben worden. Er starb an einem Pfeil, der ihn wohl in den Rücken traf. Ötzi war nicht das erste Mal in dem Tal, so viel steht auch mehr als 5000 Jahre nach seinem Ableben fest. Er sah bärbeissig und zerzaust aus. Er war mit mehr als 60 Tätowierungen schon ein Exponat der Zeit. 
Sein später durch Kriminaltechniker rekonstruiertes Gesicht wirkt freundlich, wenn auch fremd.

Viele fragen sich, was für eine Sprache sprach der Mann, wenn er dann in diesem dünn besiedelten Gebiet wanderte, vielleicht jagte?
Wahrscheinlich eine indo-europäische Version mit allen für eine Sprache wichtigen Merkmalen.
Wohin wollte er, woher kam er?
Fragen, die uns in Beiträgen der nächsten Monate beschäftigen werden.

 

Einen Raubüberfall auf Ötzi schloss die nachfolgende Untersuchung aus. Damals war es Neid, der die Menschen zu solchen Taten verleitete. Das spätere Opfer besass für die damaligen Tage ein besonders wertvolles Kupferbeil, ein Messer und einen Feuerstein.

Ötzi war der Vertreter einer Generation, einer Gesellschaft, die uns heute fremd vorkommt. Und doch, es waren unsere Vorfahren, die damals in kleinen Siedlungen nahe Seen lebten, vom Fischfang, der Jagd und dem ersten Ackerbau. Jäger und Sammler, die sich in Großfamilien zusammengeschlossen hatten, lebten in der Zeit in ständiger Angst von einer der anderen Familien überfallen zu werden. Wilde Tiere und Infektionen, Krankheiten aller Art, rafften die Menschen schon vor dem vermutlichen Alter des Eismannes Ötzi dahin, der auf einem Plateau an einem Hang starb, namenlos und vergessen für viele Jahre im ewigen Eis.

Sicher war er nicht arm. Lederschuhe, die mit Gräsern gefüllt waren, erzeugten auch damals das Wohlgefühl der Wärme in den Höhen des Similauns.

 

Ötzi litt unter einer ganzen Reihe von Krankheiten, die ihn sicherlich über kurz oder lang auch dahingerafft hätten. Darunter diverse Darmparasiten und Karies, das damals tödlich werden konnte. Wer dachte schon an einen Bohrer oder Zahnersatz.
Zudem hatte er eine gebrochene Schulter, eine verletzte Hand, vielleicht durch einen Kampf, den er kurz vor seinem Tod im Tal ausgetragen hatte. Diverse Blutergüsse zierten den muskulösen Körper des Mannes, der dann in der Einsamkeit verblutete.
Ötzi hatte die eigentliche Lebenserwartung überschritten, die damals erreicht werden konnte. Er war über 40 Jahre alt.
Sein letztes opulentes Mal: Steinbockfleisch, Äpfel und diverses Getreide standen noch kurz vor seinem Tod auf dem Speiseplan.

Ötzi ist nicht nur ein Wanderer zwischen den Welten gewesen, sondern auch ein Ausdruck einer Zeit, die uns verschlossen bleibt.
Wir wollen in den nächsten Monaten die Zeit um Ötzis Tod ergründen, das Zusammenleben der Menschen im Europa der Tage. Wir wollen der Zeit von Ötzi ein Gesicht geben.

 

 

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