Nachrichtenticker

Covid19 und die Folgen

15-10-2020 Hits:0 News Desk Die Redaktion - avatar Die Redaktion

Was man nicht alles dieser Tage liest. "Good Morning in the Morning" als Gruß der Spaßgesellschaft Verschwörungstheoretiker haben derzeit Hochkonjunktur. Nun ist es nicht mehr Neuschwabenland der Nazis, sondern eine Seuche, die...

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Bundeswehr: Die Vertuschung als neustes …

07-10-2020 Hits:0 News Desk Sascha Rauschenberger - avatar Sascha Rauschenberger

Wenn uns im Rahmen der Digitalisierung die rosaroten Wolken verkauft werden, werden uns gern die Prämissen unterschlagen. Nötige Netzbandbreiten, Hochverfügbarkeit, Sicherheitsanforderungen und vor allem auch Risiken. Es hat immer alles...

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Der Chef des Militärischen Abschirmdien…

26-09-2020 Hits:0 News Desk Sascha Rauschenberger - avatar Sascha Rauschenberger

Bundeswehr: MAD-Präsident muss gehen – Warum eigentlich? von Sascha Rauschenberger Die Entscheidung über die Personalie von Christof Gramm kam überraschend. Der Präsident war ein in Nachrichtendiensten geschätzter und verlässlicher Partner.  Der Präsident des...

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Allgemein

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PiS freie Zone

Junta in Warschau

Die rechtsgerichtete Junta in Polen will seit einem Jahr ihr Machtgebiet zu einer LGBT-freien Zone verklären. Nun hat sie ein Drittel der polnischen Republik LGBT-frei erklärt. Das heißt, Homosexuelle, Lesben und Transgender sind, so wörtlich, unerwünscht. Das hatte die Welt schon einmal unter Hitler! Man fragt sich, was als nächstes kommt, Deportationen, Arbeitslager. Alles auf Kosten der EU? Was ist das Nächste, was sich die Schergen des Kaczynski-Regimes einfallen lassen, um ein Weltbild zu schaffen, das keiner demokratischen Regierung entsprechen kann? Der von der PiS propagierte Apparat einer Diktatur, die sich selbst durch ihr Handeln abschafft, wäre wünschenswert.

Wer die Ziele der Europäischen Union in Zweifel zieht, und dazu zählen hauptsächlich die Menschenrechte, hat in der Union nichts mehr zu suchen. Polen droht, mit der Idee der Reparationszahlungen gegen Deutschland und gebärdet sich mittlerweile wie eine Diktatur light. Von einem demokratischen Prozess innerhalb der polnischen Regierung wollen auch die wohlwollenden Stimmen nicht mehr reden. Polen zeigt mit der Geschichtsklitterung und dem Abbau des demokratischen Staates, wie mit der Erklärung gegen die LGBT, dass sich das Land leider von den Zielen Europas so weit abgewandt hat, dass man auch nicht mehr am Tisch der europäischen Nationen sitzen kann. Polnischer Nationalismus hat schon einmal vollkommen in das Verderben der polnischen Nation geführt. Wie kann man ein solches Regime von Antidemokraten unterstützen mit Geldern aus der EU-Kasse? Offensichtlich akzeptiert Polen die Demokratie nicht, wie sie Europa sieht. Nachdem man sogar die Geschichtsschreibung in Polen unter Strafe gestellt hat, wenn sie nicht nach dem Gusto der Kaczynski-Marionetten ist, wird man sicherlich etwas finden, wie man die Zahl der unerwünschten Personen auf dem Gebiet Polens noch weiter erhöhen kann. Im Verbreiten von Lügen, Hass und Verschwörungstheorien hat die Junta in Warschau gezeigt, dass sie selbst die Justiz beschneidet. Strafen gäbe es viele für den Kaczynski-Clan. Da wären zunächst die Aussetzung der EU-Mitgliedschaft auf unbestimmte Dauer, damit würde Polen kein Geld mehr aus der EU erhalten. Sicher würde das zu erheblichen Ärgernissen in der Bevölkerung führen. Um den nächsten Wahlsieg der polnischen Demokratur sähe es mau aus.

 

Wir alle würden uns wünschen, eine PiS-freie Zone zu haben, in der die Politiker, die scheinbar eine Affinität zu den rechten Vorstellungen haben, unerwünscht sind. In Polen ist es mittlerweile Usus, sich ständig durch Nazifilme berieseln zu lassen, und wie bei jeder rechtsgerichteten nationalistischen Regierung, die zu Helden zu verklären, die in der Geschichte eigentlich die Opfer waren: die polnischen Intellektuellen und die, die gegen den Nationalsozialismus antraten. Aber das ist lange her und die vielen kleinen Kaczynskis brauchen die polnische Apartheid zum Überleben und zum Ablassen des allgemeinen Lebensfrusts.

Frankreich- ein Schritt in die richtige Richtung

Ein tägliches Maß an moderater Politik der Kaczynski-Jünger, das aus menschlicher Erfahrung und gerade aus dem für Polen schrecklichen Folgen des Nationalsozialismus und dem später folgenden Sozialismus von Władysław Gomułka und Wojciech Jaruzelski resultiert hätte, ist verloren. Polen ist mit der Erklärung über die LGBT- freien Zonen für die Europäische Union aus vielen Gründen nicht mehr tragbar. Laut Telepolis hat eine französische Stadt aus Protest die Städtepartnerschaft, die seit 25 Jahren bestand, aufgekündigt.

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Der auffällig, unauffällige Miri-Clan in Bremen

Allem vorab, auch Clan-Kriminalität bedeutet nicht die Verurteilung einer ganzen Großfamilie. Jedoch, es muss über gesellschaftliche Probleme gesprochen werden.

Mit der jetzt gefürchteten Clan-Kriminalität hatte aber so mancher schon 2013 in Bremen Probleme. Damals wurde das Problem, trotz vieler Hinweise, totgeschwiegen.

In einer Querstraße zum Steffensweg in der Hansestadt, entstand unter den Augen der eher laschen Sicherheitskräfte Bremens eine bedenkliche Parallelgesellschaft, die sich von Drogenhandel und Prostitution nährte.

Es bestand über Internet-Cafés ein reger Absatz von Drogen durch Schwarzafrikaner, die hauptsächlich im Stadtteil Walle und Gröpelingen, das damals zum Problembezirk mutierte, um nicht zu sagen zur No-Go-Area wurde, ihrem Handeln nachgingen.
Diese Geschäfte wurden ab 2012 / 2013 ganz offen betrieben.

Journalisten, die auf die Missstände des kurdisch-libanesischen Familienclans hinwiesen, wurden schon mal durch Mitglieder der Sippe bedroht. Auf offener Strasse mit dem Tod. In diesem Fall vor einem Getränkemarkt durch einen Lakaien der Miris.

In einer als Werkstatt, neben einem Supermarkt, getarnten Volvo-Gebrauchtwagen-Verkaufsstelle hielten sich gut zwei Dutzend dieser Familienmitglieder regelmässig auf. Für jeden, der dann mal in den Hinterhof des Gebrauchtwagenhandels kam, wurde schnell klar, dass hier Frauen auf den Anruf von Freiern warteten, die über einschlägige Seiten in Magazinen geworben wurden.In unmittelbarer Nähe bestand ein polnisches Edel-Bordell, das im Januar 2015 aufgelöst wurde.
Die Clan-Mitglieder wurden dann auch mal schnell zudringlich, wenn es nicht nach ihren Vorstellungen lief.

Das Problem der Familien-Clans wurde komplett unterschätzt. Es wollte in der Hansestadt niemand wissen. Das Regiment der Miris erstreckte sich damals auch auf Kleingartensiedlungen, Schrebergärten und andere Freizeitanlagen.

Gerade im Steffensweg waren die Anwohner, die schon lange bevor dort die Shisha-Bar eröffnet wurde mit den Gewaltphantasien der Profiteure aus Drogen- und Clan-Kriminalität klarkommen mussten, die Leidtragenden an der sich immer weiter verschlimmernden Situation. Häufig wurde seitens der völlig überforderten Behörden Bürgern geraten wegzuziehen, um keinerlei Schwierigkeiten ausgesetzt zu werden.

Dass sich aus dieser Situation ein gesamtdeutsches Problem ergeben sollte, konnte damals niemand ahnen.

Bis heute konnte die Clan-Kriminalität der Miris nicht eingedämmt werden, da auch zu viele Nutznießer auf der Seite derer stehen, die den Clans eigentlich zu ihrer Stellung verholfen hatten.

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Ausblick

Damals, als die Idee entstand

Qwesy - Cafe Wien, Hillbrow, Johannesburg (1980)

Cafè Wien Hillbrow, Johannesburg, 1980 Von Qwesy - https://www.panoramio.com/photo/29932320, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=34923290

Der Blick aus dem Fenster in Johannesburg, links unten in die Kotzestreet, das Café Wien, damals in den 1980ern der Treffpunkt in Johannesburg. Hier entstand die Idee zu dieser Zeitung, damals nur als Papierversion, an einem wunderschönen Samstagnachmittag im Spätsommer des Jahres 1984. Hinten, am Horizont die Abraumhalden der Goldminen im Johannesburger Umland. Schnurgerade Straßen, die wie Magistralen, die in den Horizont zu führen scheinen, wirken.

 

Über Südafrika wollen wir natürlich schreiben, einer der Artikel wird den Namen Oorlog tragen. In Afrikaans heißt das Krieg: Es hat sich entgegen der Ewigkeitsversprechen der südafrikanischen Revolutionsregierung unter Frederik Willem de Klerk und Nelson Mandela, eine stetige Gruppe von Nutznießern gebildet, die die Apartheid nunmehr umgedreht haben.
Farmer in den urbanen Gebieten werden ermordet.
Hier schüren, wie einst in Rhodesien, Typen und Gruppen wie Malemas den hemmungslosen Hass. Es wird Zeit, dass er als Kriegsverbrecher nach Den Haag kommt und sich dort vor dem Tribunal verantworten muss.

 

 

 

Die Tote aus dem Zimmer 2805

 

Die Spuren der unbekannte toten Frau aus dem Plaza Hotel in Oslo führt in ein niemals geklärtes Kapitel deutscher Geschichte, zur KoKo,(Kommerzielle Koordinierung) einer Organisation, die in der DDR Devisen beschaffte. Einer der Haupt-Strategen war der mittlerweile verstorbene Dr. Alexander Schalck-Golodkowski , dem sogar ein ziemlich abenteuerlicher Untersuchungsausschuss im Deutschen Bundestag gewidmet wurde, der recht sinnfrei war, sieht man die heutigen Entwicklungen. Unglaublich ist, dass eine der Firmen der KoKo, die, Jahre nach der Auflösung in Deals verwickelt war, deren Auswirkungen dann in das Zimmer 2805 im Plaza Hotel in Oslo führen.

Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016

 

Ein erbärmliches System, das es abzuschaffen gilt

Über die unselige gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaften), die sich zum Herren über Leben und Tod aufspielt, wollen wir berichten. Wir haben Monate recherchiert, viele Leser haben uns geschrieben. Die gesamte Redaktion ist betroffen. Die, die sich selbst verwalten wollen und eigentlich von der Menschenverachtung leben, die sie den Versicherten entgegenbringen. Im Sinne einer schlanken Verwaltung sollte Effektivität und Bürgernähe Trumpf sein.



Mitarbeiter, die Menschen über Jahre aus Sadismus quälten, oder weil es finanzielle Anreizsysteme gibt / gab, Menschenverachtung zu praktizieren, sollen ihre schäbigen Taten vor Gericht bereuen.
Obwohl, diesen Apparaten traut man nur den kollektiven Hass zu. Es scheint vielen unserer Leser so, dass die Verantwortlichen eine Art Auswahl treffen, bei wem die Würde des Menschen einzuhalten ist oder bei wem nicht. Wer Leistungen erhält oder nicht, weil er oder sie eben als minderwertig oder wertvoll für die Gesellschaft gesehen werden.
Das Grundgesetz wird von diesen sogenannten Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Füßen getreten.
Wer uns dazu weitere Informationen geben will, gerne, die Mail-Adresse steht im Header.

 

 

 

 

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Die Tafeln in Köln-Porz: Wahrheiten, bei denen der deutsche Staat gern wegsieht

 

„Deutschland, ein Land, in dem wir gut und gerne leben“, sagte Frau Dr. Angela Merkel im Wahlkampf und meinte es wohl auch so. Nur können zunehmend immer weniger Menschen hier gut leben. Ob sie es dennoch gerne tun, könnte als fraglich bezeichnet werden.

Für viel zu viele bedeutet es jedenfalls, dass am Ende ihres Lebens oft nur noch der Weg in die Armut bleibt. Bleiben wird.

 

 

Erste Rentenkassen kürzen aufgrund jahrelanger EZB-Null-Zinspolitik nun ihre Zahlungen. Lebensversicherer stehen vor dem Aus. So steht neben der bröckelnden Rente auch die private Altersvorsorge vor dem Kollaps.  Das in Zeiten, wo ohnehin vieles unsicherer wird. Eigentlich wird klar, dass der angenommene Wohlstand an reichlich vielen Prämissen hängt.  Viele dieser Voraussetzungen waren nie und sind nicht mehr gegeben.  An dieser Stelle muss noch nicht mal Pech im Spiel gewesen sein.

 

 

 

Die Tafeln Die Tafeln in Deutschland versorgen die, über die man ungern in den Medien berichtet. Diejenigen, deren Rente oder Einkommen nicht reicht. Oder nach dem Tod eines Ehepartners nicht mehr reicht. Oder die Unfälle hatten. Oder alleinerziehende Mütter.

Kurz die, die man gern übersieht. Wo man auch gar nicht so genau wissen will, wie diese Menschen zurechtkommen. Zumal hunderttausende Rentner mit Minirenten aus Scham nicht aufstocken, sondern sich auch mal durchhungern. Von Monat zu Monat.

So öffnet auch einmal die Woche die Verteilerstelle Köln-Porz ihre Pforten. 25 ehrenamtliche Helfer, deren Altersdurchschnitt 72 (!) ist, schuften von sieben Uhr morgens beginnend bis zum Abend, um an bis zu einhundert bedürftigen Gästen und deren Familien Lebensmittel auszuhändigen, die Unternehmen, Discounter und Händler gespendet haben.

 

Hunderte Kilo Waren werden von älteren Menschen, teilweise zittrig, unter Mühen sortiert, aufbereitet, umgepackt und vorgehalten. Noch bevor der erste Gast kommt. Junge Menschen, Aktivisten, sieht man nicht. Darauf angesprochen, lachte man. Das wäre doch Arbeit. Dafür findet sich niemand. Ein IT-unterstütztes Erfassungssystem der Marke Selbsthilfe, basierend auf den Angaben der Sozialscheine der Stadt Köln dient als Grundlage, mit Bezugsausweisen und Ausgabeprocedere, garantiert eine faire und zügige Ausgabe an die Gäste. Der Erfinder dieses „(teil)digitalisierten Wunders“ ist 74, wiegt 148 Kilogramm und schafft keine 200 Meter gehend am Stück ohne Schmerzen. Dennoch ist er überall dort, wo eine Hand gebraucht wird. Dass sich das Publikum stark verändert hat,  wird auch gesagt. Umständlich verklausuliert in pc-gemäßer Sprache und dem Schreckgespenst Essener-Tafeln im Hinterkopf: hier der damalige Artikel des Autors dazu.

Ja, vor ein paar Jahren waren da viel mehr deutsche Senioren. Doch dann kam die Phase der „jungen Männer“ und seitdem kämen mit Masse nur noch zugewanderte Gäste, deren Art von „zivilisiertem Verhalten“ oft nicht ausreichend ist. So zeigte eine Frau während des Besuchs wenig Rücksicht oder gar Einsicht in das Verteilungsprocedere. Sanktioniert wird wie auf dem Fußballfeld. Gelbe und rote Karten. Andere Handhaben hat der zivile Verein nicht. Dennoch war das die sichtbare Ausnahme. Wenn auch diese Dame schon reichlich durch Bekannte, Familie oder Freunde erhalten konnte.

Andere sind Mitte der 90er nach Deutschland gekommen, arbeiteten zwanzig Jahre , jetzt, wo sie älter sind, reicht die Rente nicht. Vorhersehbar könnte man sagen. Das sind dann die Momente, in denen man  als Journalist gern mal seine Notizen sortiert, damit die Menschen Zeit haben die Tränen unauffällig wegzublinzeln.

Ein anderer ist seit zwei Jahren arbeitslos. Natürlich älter als 30.  In Deutschland ist es dann gemeinhin schwieriger einen Job zu finden. 47 Beitragsjahre sind angedacht, aber diese zu erreichen, ist schwer. Das schafft natürlich Potential für das Gästekonzept der Tafeln. Und deren ehrenamtliche Mitarbeiter, die deutlich älter als 30 sind. Spätestens hier wird die eine oder andere Denkblase unserer Politiker sichtbar.

Es kommt eine junge Ärztin, die aber noch diverse Scheine neu machen muss, damit sie hier als Medizinerin anerkannt wird. Ja, selbst wirkliche Fachkräfte, die wir hier brauchen und wirklich haben wollen, benötigen die richtigen Zertifikate. Bis sie diese haben, stehen sie dann bei den Tafeln an. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man lachen.

Dann ist da die junge Afghanin mit Kind. Alleinstehend und unter widrigen Umständen den Taliban entkommen. Diese Taliban könnten theoretisch auch in der Schlange stehen, da Taliban in Deutschland Asyl bekommen. Besser nicht darüber nachdenken, sagt man sich in solchen Momenten.

Misstrauische Blicke von Seiten derer, die man früher zum „Fahrenden Volk“ zählte. Die fahren auch wieder. Sobald sie fertig waren, wurden zwei Damen mit dem Auto abgeholt. Der Kofferraum war prall gefüllt. Natürlich ein Einzelfall. Schließlich sah man nur diesen einen Wagen bis zur Tür der Ausgabestelle vorfahren. Diese Einzelfallstatistik wird oft bemüht.

So stehen sie alle an. Es regnet. Temperatur ist eisig. Ältere Gäste haben Probleme mit den erkalteten Gelenken. Jeder hat seine Rolleinkaufstasche oder eine große Packtaschen dabei. In dem Wissen, dass es hier nur einmal pro Woche etwas gibt. Doch jeder weiß, dass hier keiner abgewiesen wird, solange er seine Bedürftigkeit nachweisen kann. Mit dem Sozialschein der Stadt. Nur werden registrierte Gäste anderen Besuchern vorgezogen, bis diese durch sind. Dann kann jeder Ware empfangen, gemäß der Wartenummer, die jeder bei Ankunft zugeteilt bekommt. Ausnahmen werden nur bei Leuten gemacht, die behindert oder krank sind, das oft stundenlange Ausharren nicht mehr schaffen.

 

 

Im Ausgaberaum ist es ruhig. Jeder Gast bekommt einen Begleiter, der mit herumgeht und gemäß der Familiengröße benötigte Waren austeilt. Schließlich muss das, was da ist für alle - bis zum Schluss reichen. Ein rhetorischer Balanceakt, der nicht immer gelingt und auch zu Ärger führen kann. Dennoch bleibt es heute, am St. Nikolaustag, ruhig.

Es wurden auch Blumensträuße gespendet. Ein kleines Mädchen fragt, ob sie einen haben dürfte.  Für ihre Mutter. Armut kann schneller kommen, als man denkt. Manchmal reicht es auch sich verplant zu haben. Oder die Spielregeln werden verändert, ohne dass man seinen Plan angepasst hat. Oder es passiert ein Unfall. Oder die EZB fährt die Zinsen so lange runter, bis Inflation und andere Nettigkeiten die Altersvorsorge aufgefressen haben. Still und heimlich. Dann steht man da. Bei den Tafeln. Die Folgen der Altersarmut sind hier beschrieben.

 

 

 

 

Man sollte ruhig erwähnen, dass 23 der 25 ehrenamtlichen Helfer selbst auf Unterstützung angewiesen sind. Selbst die Hilfe empfangen. Wie auch ein Marokkaner, der mit seiner Frau dort mithilft, das Management im Ausgaberaum führt. Die beiden Jüngsten im Team, die den Altersdurchschnitt deutlich gedrückt haben. Einige der Gäste helfen mit, wenn ein neuer Transporter kommt. Aber die Masse der dort Wartenden könnte als „inaktive Empfängergestalten“ angesehen werden, die irgendwie meinen, es wäre ihr Recht dort etwas zu bekommen. Eine Mentalität, die vor ein paar Jahren auch anders war. Dennoch hört man vereinzelt ein schlichtes „Danke“. Mitunter auch herzliche Verabschiedungen. Man kennt sich untereinander. Das ist schön. Nur fragt man sich als normal denkender Mensch, ob man sich darüber wirklich freuen kann. In einem Land, das gern mal für das Klima auf die Straße geht. Das von hier und durch uns allein nicht zu retten ist, aber dann so viele bedürftige Menschen auf die Hilfe eines Vereins angewiesen sein lässt.

Wo man mal eben Milliarden für weitere Flüchtlinge bereitstellt, und diese dann auch in die Schlange der Tafeln stellt, weil sie hier beruflich chancenlos sind. Andererseits aber werden diese Tafel-Vereine durch die Stadt in keinster Weise gefördert. Finanzämter  versuchten sogar, Lebensmittelspenden beim Spender zu besteuern!

 

 

Es wäre doch mal nett, wenn man als Kommune diesen Menschen beispielsweise zu Weihnachten, mal ein wirklich gutes Essen spendiert. Es wäre doch anständig  als Kommune einmal DANKE zu sagen. Zumal diese Leute selbst auch nicht aus Langeweile, wie der örtliche Rotary- oder Lions-Club, gemeinnützig tätig sind. Selbst auch Not leiden. Andererseits ist das Talergrab der Kölner Oper mit über 700.000.000 Euro noch unterfinanziert. Schwerpunkte machen Sinn. Armut ist gestaltbar.

 

Als Bürger der Stadt Köln und als Mensch möchte ich mich hier an dieser Stelle bei den netten Mitmenschen der Tafeln in Köln-Porz ausdrücklich für ihr Engagement bedanken.

Für ihr aufopferungsvolles Tun, selbst im hohen Alter noch helfen zu wollen. Selbst mit schwindender Kraft, zitternden Händen und schmerzenden Gliedern. Dort zu stehen, wo keine Kamera ist, die Medien nicht auf den neuen Messias warten und junge Aktivisten lieber fern bleiben. Ich wünsche daher diesen lieben Menschen viel Kraft, ein gesegnetes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Leider ahne ich, dass sie nächstes Jahr noch viel mehr gebraucht werden.

 

 

 

 

 

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NSU - das Rätsel im Zusammenhang mit der Polizistin Michèle Kiesewetter

Update 23. Mai 2020

Nach dem im letzten Jahr, nach 12 Jahren der Untersuchungsausschuss feststellte, dass der Mord an Michèle Kiesewetter kein Zufall gewesen sein kann, werden nun immer mehr Rufe laut, warum die zahlreichen Phantombilder, die nach Aussagen von Zeugen in diesem Zusammenhang gefertigt wurden, von der Staatsanwaltschaft damals zurückgehalten wurden. 

Wer sind diese Leute, die sich zu dem Zeitpunkt der Tat auf der Theresienwiese in Heilbronn aufhielten?

 

Foto: Reiner Hausleitner/Sta Heilbronn

 

 

 

Es sind nur 250 Tage der 5000 Tage, die die Täter im Untergrund lebten, ungefähr geklärt.

Man fragt sich, wo war das Trio, der Stromverbrauch in der Wohnung, die später in Zwickau von Zschäpe in die Luft gesprengt wurde, hatte den eines Ein-Personen Haushaltes.

Gab es noch weitere Verstecke oder Unterschlupfmöglichkeiten für das Trio? Auch das ist wahrscheinlich.

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