Fleischbaron Tönnies und das Verhältnis zum Leben Featured

Alle denken nur an sich, nur ich, Clemens Tönnies, denke an mich

Hohn pur auf der Seite des Fleischbarons: "Tönnies bekennt sich zu seiner Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt und arbeitet kontinuierlich daran, wirtschaftliches Handeln, nachhaltige Entwicklung und soziale Verantwortung in Einklang zu bringen." (Quelle: https://toennies.de)

Dafür unterhält der Fleischbaron aus Rheda-Wiedenbrück ein schon bis zur Perversion verzogenes Netz von Subunternehmern, die mit sklavenartigen Mitarbeitern die Millionen auf das Konto des Schalke-Mäzens bringen. Wie, ist egal. Profit um jeden Preis. 

Man fragt sich, warum sich der saubere Fußball, der ein Vorbild für alle sein will, nicht aus dem im wahrsten Sinne des Wortes toxischen Tönnies-Umfeld verabschiedet.

Die Antwort ist recht einfach: Pekunia non olet (Geld stinkt nicht)

 

Fleisch, kasaan media, 2019

Geiz ist heute nicht mehr geil

Tiere sind Lebewesen, die uns Nahrung bringen. Keine Gegenstände, aus denen man Schinken machen kann oder Grillsteaks. Jedes Lebewesen, auch die Nutztiere, haben einen Stellenwert, den die Gesellschaft mittlerweile ausgeblendet hat. Niemand will, dass man auf Fleisch verzichtet. Fleisch ist im Rahmen einer gesunden Ernährung essenziell. Aber doch bitte nicht von Tönnies und seinen Schlachthöfen. 

Zeiten der Leibeigenschaft sollten vorbei sein. Außenstehende wollen überhaupt nicht glauben, wie das Fleisch zustande kommt. Zahllose Billig-Überstunden, Kälte und regelrechte Erpressung: "Du arbeitest oder Du musst zahlen."  Wie die Schweine, die bei Tönnies geschlachtet werden, behandelt der Betrieb offensichtlich Menschen, die sich, wie das Schlachtvieh, nicht wehren können. 

Was am meisten an der Situation erschrickt, Tönnies drangsalierte nicht nur seine Mitarbeiter, er zwang sie quasi die Corona-Teste zu umgehen. Immer mehr Profit für den Schalke-Mäzen. Gnadenlos gegenüber Mensch und Tier. Nein, und es geht auch nicht um die 850 Tonnen Fleisch, die Tönnies am Tag produziert, es geht nicht um den Schlachthof an sich, sondern die unmenschliche Gier nach mehr Geld und Profit. Dafür wird mit Subunternehmen gearbeitet, die wie Drückerkolonnen die Menschen, die sich dem System Tönnies anvertrauen, regelrecht misshandeln. Aus gesicherter Quelle weiß man mittlerweile, wer krank bei Tönnies in der Zerlegung arbeitet, darf es tun, bis er selbst umfällt, um dann mit Strafzahlungen in miesen Unterkünften sanktioniert zu werden.  Ohne Gnade. Die  Markennamen "Landjunker" und "Meine Metzgerei" ermöglichen den Kampf um das günstigste Billigfleisch. 

Über die Mitarbeiter, die unter schlimmsten Bedingungen in Sammelunterkünften hausen müssen, die eigentlich dafür finanziell ausgenommen und bestraft werden, dass sie für Tönnies das Messer am Schwein schwingen müssen, will man überhaupt nicht mehr nachdenken. In seiner Gier schaffte es Tönnies einen ganzen Landkreis zum Lockdown zu bringen. Gnadenlos. Hauptsache, die Kasse stimmte und er konnte den Mäzen von Schalke 04 spielen. Egal, ob sich das Virus über das Fleisch durch die gesamte Bevölkerung gefressen hätte. Eine Form proteinhaltiger Durchseuchung der Bevölkerung! Rücksichtslos, aber den Gewinn maximiert!

Wie Spott klingt das für die ausländischen Mitarbeiter von Tönnies: (Quelle: https://toennies.de/verantwortung/nachhaltigkeitsthemen/arbeitgeber/)

"Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nehmen für uns einen hohen Stellenwert ein. Denn wir sind uns bewusst, dass das tägliche Teamwork die Grundlage unseres Erfolges bildet. Für uns gilt daher grundlegend das Motto: 100% Team Tönnies – Verantwortung für Lebensmittel.
Tönnies hat sich bewusst dazu entscheiden, auch in Zukunft einen Großteil seiner Produkte in Deutschland herzustellen. Das Unternehmen bekennt sich zum Standort Deutschland. Gleichzeitig sind wir aber gefordert, mit Werkvertragsmitarbeitern zusammenzuarbeiten, um unsere Produktionsaufträge zu erfüllen. Obwohl wir seit Jahren versuchen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, spüren auch wir die Folgen des Fachkräftemangels sehr deutlich."

Viele Kinder kennen heute das Tier Schwein oder Rind nur noch vom Teller. Schnitzel und Würstchen liegen im Supermarkt. Die Fleischberge wachsen aus dem Regal im Supermarkt oder in den Großmärkten.

Doch Fleisch muss wieder einen Wert erhalten, wie auch die Menschen, die für den Verbraucher das bequeme Töten und Zerlegen erledigen. Ob Ministerin Klöckner den x-ten Gipfel startet oder nicht. Ein Tönnies hat in der Fleischbranche ausgedient. Wenn sie konsequent wäre und wirklich etwas für die Bauern, die Verbraucher und die Mitarbeiter tun wollte, dann würde sie Tönnies die Zulassung zu seinen Schlachthöfen entziehen.

Aber darauf werden alle vergeblich warten.

 

 

 

 


 

Last modified onSamstag, 27 Juni 2020 12:01

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